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    Luebeckerin
    Teilnehmer

    Hallo,

    Nachdem ich im August/ September 2019 eine starke, langanhaltende Erkältung hatte, stellte ich eine Lymphknotenschwellung in der Achsel fest. Mein Arzt tippte auf eine bakterielle Infektion und verordnete Antibiotika. Leider erfolglos. Weitere Untersuchungen im Krankenhaus führten ebenfalls zu keinem Ergebnis. Im Dezbember wurde dann ein Lymphknoten zur Untersuchung entnommen. Das Ergebnis: Lymphknotenentzündung baketiell oder viral (= definitv kein Krebs). Alle Bluttests auf aktive Viren waren negativ. Bakterien wurden nicht weiter getestet.
    Eine Therapie (= weitere Antibiotika, o.ä.) erfolgte nicht.
    Da es sich gem. Biopsie offenbar um eine bakterielle Lymphknotenentzündung handelt würde ich gerne eine Phagentherapie versuchen. Leider wurde der Knoten nicht auf Bakterien untersucht, so weiß ich also nicht, welche Bakterien hier am Werk sind.
    Meine Fragen nun: hat jemand Erfahrungen mit der Anwendung von Phagen bei solchen „internen“ Entzündungen? Wie wären Phagen bei einer oralen Einnahme zu dosieren? Gibt es Nebenwirkungen bei der Phagentherapie?
    Vielen Dank schon jetzt.

    #5177
    Ron
    Teilnehmer

    Hallo Luebeckerin,
    deine Krankengeschichte ist scheinbar der „übliche tägliche Wahnsinn“ im Krankensystem!
    Genau im Lymphsystem „verstecken“ sich scheinbar sehr oft die unerkannten Infektionen!

    Ich hätte gern mit Quellenangabe die Aussage einer Medizinerin im TV hier angegeben:
    Aussage der Medizinerin zum Thema „Blutvergiftungen-Sepsis“:
    „Die Infektionen finden zuerst oft im Lymphsystem statt! Erst wenn das Immunsystem also quasi auch das Lymphsystem mit den Erregern nicht mehr zurecht kommt, dann wandern die Keime ins Blut und dann findet die Blutvergiftung statt…Und diese Blutvergiftung ist dann akut Lebensbedrohlich und führt oft zum Tod!…Leider werden die Infektionen nicht rechtzeitig erkannt, weil man schon eher handeln müsste!“

    Deine Fragen könnten hier im Forum mal erklärt oder geklärt werden!
    Denn genau das Problem haben an sich tausende Erkrankte jährlich!
    Scheinbar wissen viele Erkrankte gar nichts von „ihrem Unglück“!?

    Übrigens, wenn die Infektionen mit pathogenen Keimen „versteckt“ bspw. im Lymphsystem stattfinden, und scheinbar die Antibiotika an vielen dieser Orte im Körper nicht wirken können (bspw. weil die Keime einen Biofilm aufgebaut haben), dann müssten ja die vielen Antibiotika-Behandlungen völlig nutzlos sein!?

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